5 Fakten über Kollagen, die kaum jemand kennt
...und warum viele Mythen dem echten Longevity-Potenzial im Weg stehen.
Kollagen ist überall: in Beauty-Regalen, Smoothies, Instagram-Routinen. Und trotzdem wird kaum ein Nährstoff so missverstanden.
Zeit für einen Perspektivwechsel – weg vom Marketing, hin zu biologischer Realität.
Hier sind 5 Kollagen-Fakten, die fast niemand kennt, die aber entscheidend sind, wenn man Kollagen wirklich verstehen will.

Fakt 1: Es gibt kein veganes Kollagen – Punkt.
Das ist kein Meinungsstreit, sondern Biochemie.
Kollagen ist ein Strukturprotein, das ausschließlich in tierischen Organismen vorkommt. Pflanzen besitzen weder Kollagen noch die genetische Maschinerie, um es herzustellen.
Was du als „veganes Kollagen“ findest, ist immer eines von drei Dingen:
- isolierte Aminosäuren (z. B. Glycin, Prolin)
- Vitamin- & Mineralstoffmischungen
- oder pflanzliche Extrakte, die die körpereigene Kollagenbildung unterstützen sollen
➡️ Das ist kein Kollagen, sondern maximal ein Kollagen-Support.
Das ist nicht per se schlecht – aber marketinggetriebenes Wording, wenn etwas anderes suggeriert wird.
Longevity-Einordnung:
Wenn ein Produkt Kollagen verspricht, aber kein Kollagen enthält, sollte man es auch nicht nach Kollagen-Studien bewerten.
Fakt 2: Kollagen ist nicht nur Beauty-Protein – es ist ein Systemprotein
Die Fixierung auf Haut und Anti-Aging ist verständlich, aber biologisch verkürzt. Denn Kollagen ist so viel MEHR!
Kollagen macht etwa 30 % des gesamten Körperproteins aus und ist zentral für:
- Haut (Struktur, Elastizität)
- Sehnen & Bänder (Kraftübertragung)
- Gelenkknorpel (Stoßdämpfung)
- Knochenmatrix (Stabilität)
- Blutgefäße (Elastizität)
- Faszien & Bindegewebe
- Darm- und Schleimhautstrukturen
Longevity-Perspektive:
Altern ist nicht nur Zellalterung, sondern auch Alterung der extrazellulären Matrix – also genau des Systems, das Kollagen trägt.
Wer Kollagen nur wegen Falten nimmt, nutzt vielleicht 10 % seines eigentlichen Potenzials.
Fakt 3: Kollagen ≠ Kollagenpeptide
Ein entscheidender, aber kaum bekannter Unterschied.
- Kollagen ist ein großes, stark strukturiertes Protein
- Kollagenpeptide sind bereits enzymatisch vorverdaut (hydrolysiert)
Warum das wichtig ist:
- Kollagenpeptide werden leichter aufgenommen
- bestimmte Di- und Tripeptide (z. B. Pro-Hyp) sind im Blut nachweisbar
- diese Peptide sind nicht nur Baustoff, sondern wirken vermutlich auch als biologische Signale für Gewebeaufbau
👉 Der Körper reagiert anders auf „hier sind Aminosäuren“ als auf „hier sind kollagenspezifische Peptide“.
Longevity-Einordnung:
Kollagenpeptide sind nicht einfach „bequemer“, sondern funktionell relevanter, besonders für Gewebe-Remodelling im Alter.
Fakt 4: Kollagenmangel ist oft kein Proteinmangel
Viele denken: „Ich esse genug Eiweiß, also passt das.“
Aber Kollagen hat eine einzigartige Aminosäurezusammensetzung:
- sehr viel Glycin
- Prolin & Hydroxyprolin
- wenig von klassischen Muskel-Aminosäuren wie Leucin
Selbst bei proteinreicher Ernährung kann es sein, dass:
- Glycin chronisch zu niedrig ist
- kollagenspezifische Bausteine fehlen
Das ist relevant, weil Glycin u. a. beteiligt ist an:
- Gewebeaufbau
- Entzündungsregulation
- Stickstoff- und Methylierungsprozessen
- möglicherweise Longevity-assoziierten Signalwegen
Longevity-Einordnung:
Kollagenpeptide schließen eine strukturelle Aminosäuren-Lücke, die klassische Proteinquellen oft offenlassen.
Fakt 5: Kollagen wirkt nur, wenn der Körper einen Grund hat, es einzubauen
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt – und der am seltensten erwähnte.
Der Körper baut Kollagen nicht einfach ein, weil es da ist.
Er baut es ein, wenn er es braucht.
Wann erhält der Körper ein Signal, dass er Kollagen einbauen soll?
- Bei mechanischer Belastung (Training, Bewegung)
- Bei Mikroschäden (z. B. in Sehnen, Knochen, Haut)
- Wenn ausreichend Cofaktoren vorhanden sind (v. a. Vitamin C)
Ohne Reiz passiert oft: wenig.
Daher ist es essentiell, dass Kollagen-Präparate mit entsprechenden Co-Faktoren angereichert werden, sodass der Körper das Kollagen auch wirklich im Körper einbauen kann.
Kollagen ohne Co-Faktoren oder Bewegung ist wie Baumaterial ohne Bauplan.
Das große Missverständnis: Kollagen als reines „Anti-Aging-Produkt“
Ja, Kollagen kann die Haut aufpolstern und Falten entsprechend glätten.
Aber Longevity beginnt nicht im Spiegel, sondern in der Fähigkeit des Körpers,
- Kräfte zu übertragen
- Belastung zu tolerieren
- Gewebe zu reparieren
- beweglich zu bleiben
Kollagen ist dabei kein Wundermittel – aber ein struktureller Hebel, den viele unterschätzen.
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