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Glutenunverträglichkeit & Zöliakie: Mythen & Wahrheit


Für so manchen Gesundheitsbewussten gehört zu einer gesunden Ernährung, kein Gluten zu essen. Glutenfreie verarbeitete Lebensmittel haben daher stetig den Markt erobert. Diese glutenfreien Produkte sind jedoch nur für diejenigen Personen sinnvoll, die unter einer echten Zöliakie leiden. Und selbst bei einer Glutenunverträglichkeit ist es nicht nötig, vollständig auf Gluten zu verzichten! Stattdessen sollten Betroffene sich mehr um ihre Darmbakterien kümmern. Vor allem die Bakterienstämme Bifidobacterium longum ES1 und Bifidobacterium lactis LAFTI(R) B94 sind bedeutsam. 

Glutenunverträglichkeit

Was ist Gluten und welche Probleme bringt es mit sich?

Bei Gluten handelt es sich um ein Proteingemisch in einigen Getreidearten, das gewisse Klebereigenschaften aufweist. Dadurch eignet sich glutenhaltiges Mehl zum Backen. Gluten hält den Teig zusammen und sorgt für dessen Elastizität. Grundsätzlich ist Gluten entgegen dem weit verbreiteten Mythos nicht ungesund. Allerdings besteht die typische westliche Ernährung heutzutage aus einem ziemlich hohen Weizenanteil. Zudem enthalten die modernen Weizensorten mehr Gluten als alte Sorten, weil sie sich leichter verarbeiten lassen. Zu viel Gluten kann dann tatsächlich gesundheitliche Probleme verursachen. Ein kompletter Verzicht ist aber für Gesunde nicht von Vorteil und kann unter Umständen sogar schaden. Getreideprodukte aus Vollkorn gelten nach wie vor als gesund, wenn sie einen angemessenen Anteil der Nahrung ausmachen.

Was sind Zöliakie und Glutenunverträglichkeit?

Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, die zwar in erster Linie den Darm betrifft, aber auch auf den gesamten Körper Auswirkungen haben kann. Gluten führt bei einer Zöliakie zu Entzündungen der Darmschleimhaut. In der Folge verringert sich die Dünndarmoberfläche, wodurch der Darm nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen kann. Die Symptome der Zöliakie sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von Durchfällen, starken Bauchschmerzen und übermäßigen Gasansammlungen mit Blähungen bis hin zu unspezifischen Beschwerden, die sich nicht im Darm, sondern in anderen Organen bemerkbar machen. Weizen kann auch Durchfälle, Bauchschmerzen und Blähungen bei einer Weizenallergie oder bei einer einfachen Glutenunverträglichkeit auslösen. Beides ist jedoch nicht mit dem komplexen Krankheitsbild einer Zöliakie vergleichbar.

Ursachen einer Zöliakie und Glutenunverträglichkeit

Bei der Entstehung der Zöliakie liegt eine genetische Veranlagung zugrunde. Es muss aber nicht jeder erkranken, der eine entsprechende genetische Veranlagung hat. Neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge hat die Zusammensetzung der Darmbakterien einen Einfluss darauf. Zu den Ursachen einer Glutenunverträglichkeit ist bislang wenig bekannt. Die Hinweise verdichten sich, dass ebenfalls eine zu geringe Bakterienvielfalt im Darm daran beteiligt ist. Insbesondere die Darmbakterien Bifidobacterium longum ES1 und Bifidobacterium lactis LAFTI(R) B94 scheinen bei einer Glutenunverträglichkeit unterrepräsentiert zu sein.

Bakterienvielfalt fördern und Gluten lediglich reduzieren

Es kann sowohl bei einer Zöliakie als auch bei einer Glutenunverträglichkeit helfen, die richtigen Darmbakterien zu fördern. So lässt sich wahrscheinlich das Risiko verringern, dass trotz einer genetischen Veranlagung für eine Zöliakie die Krankheit in Erscheinung tritt. Während Zöliakiebetroffene sich strikt glutenfrei ernähren sollten, gilt das nicht für Personen mit einer Glutenunverträglichkeit. Sie sollten nur größere Mengen an Gluten meiden und mittels Präbiotika und Probiotika die Zusammensetzung ihrer Darmbakterien optimieren. Präbiotika sind beispielweise Ballaststoffe, die gesunden Darmbakterien als Nahrung dienen und diese bei der Vermehrung unterstützt. Probiotika liefern hingegen selbst die nützlichen Bakterien. So sind auch Probiotika mit den Darmbakterien Bifidobacterium longum ES1 und Bifidobacterium lactis LAFTI(R) B94 erhältlich, deren Anzahl bei einer Glutenunverträglichkeit zu gering sein kann.

 

Fazit: auf die Bakterienvielfalt kommt es an

Zöliakie und Glutenunverträglichkeit sind nicht zu verwechseln. Aber bei beiden Erkrankungen können Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen und unangenehme Blähungen auftreten. Ebenso stehen beide Erkrankungen im Zusammenhang mit einer unzureichenden Bakterienvielfalt. Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ist es im Gegensatz zu Zöliakiebetroffenen nicht notwendig, ganz auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten. Eine Förderung der Darmbakterien ist wichtiger. Speziell ein Aufbau der Bakterienstämme Bifidobacterium longum ES1 und Bifidobacterium lactis LAFTI(R) B94 ist vielversprechend, um eine Glutenunverträglichkeit in den Griff zu bekommen. So können Probiotika womöglich dazu beitragen, dass eine Mischkost mit gemäßigtem Glutengehalt keine Bauchschmerzen und Blähungen verursacht.


 

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