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Reizdarm? – Ursachen, Symptome und Behandlung


Ein Essen mit Bekannten, ein Ausflug mit den Kindern oder eine geplante Reise – viele Menschen können dies nicht unbeschwert genießen. Die gewohnt unbeschwerte Lebensqualität ist nicht mehr vorhanden, die Ursache oft ungeklärt. Schätzungen zufolge sind jedoch etwa 10 bis 15% der Bevölkerung betroffen. Wie kann man ihnen helfen?

Reizdarm Behandlung Symptome

Die Ursachen und Symptome eines Reizdarms sind von Patient zu Patient so unterschiedlich wie das Individuum selbst. Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung wechselnd mit Durchfällen, aber auch Sodbrennen oder Aufstoßen sind einige der Symptome, die ein Reizdarm verursachen kann. Was ist ein Reizdarm und kann man etwas dagegen tun? Wir geben Antworten.

Was ist ein Reizdarm?

Reizdarm gilt als die neue Volkskrankheit schlechthin. Die Symptome sind derart vielfältig, dass sie kaum zuzuordnen sind, die Ursachen meist nicht auffindbar und die Krankheit dementsprechend unterdiagnostiziert. Man geht davon aus, dass die Dunkelziffer an betroffenen Personen weitaus höher ist als bisher gedacht.

Die deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten hat festgelegt, dass ein Reizdarm vorliegt, wenn

  • die Beschwerden chronisch sind, dh länger als 3 Monate bestehen und mit veränderten Stuhlgängen einher gehen,
  • die Symptome die Lebensqualität beeinträchtigen und
  • ausgeschlossen wurde, dass andere Krankheiten vorliegen, die für die Beschwerden verantwortlich sind.

Symptome eines Reizdarms

Welche Beschwerden und Symptome fallen nun in die Kategorie Reizdarm? Die Symptome sind oft derart unspezifisch, dass dies nicht einheitlich gesagt werden kann.

Typische Symptome jedoch:

  • Bauchschmerzen
  • Völlegefühl
  • Verstopfung
  • Blähungen und/oder Blähbauch
  • Durchfall

Die Symptome können unterschiedlich stark auftreten und sich manchmal verbessern bis sie sich schlussendlich oft wieder verschlechtern. Die Symptome können auch untereinander wechseln. Ist der Darm erstmal aus dem Gleichgewicht, reagiert er überdies vermehrt auf Stress, bestimmte Nahrungsmittel oder Essgewohnheiten. Belastet man den Darm weiter, protestiert er, indem er noch mehr Beschwerden bereitet. Bei einem Teil der Betroffenen verschwindet der Reizdarm genau so wie er gekommen ist wieder von selbst. Manche andere begleitet er ein Leben lang.

Die verschiedenen Reizdarm-Subtypen

Mittlerweile gibt es bei der Diagnose eine Einteilung in verschiedene Subtypen:

  • Reizdarm, der vorwiegend mit Verstopfung einhergeht
  • Reizdarm, bei dem vorrangig Durchfall auftritt
  • Reizdarm, der mit Verstopfung und Durchfall im Wechsel verbunden ist
  • Reizdarm, der momentan nicht zu den oberen drei Typen passt

Ursachen für den Reizdarm

Lange wurde das Reizdarmsyndrom als „Spinnerei“ abgetan. Mittlerweile weiß man, dass der Reizdarm eine funktionelle Störung des Darms ist. Einen bestimmten Auslöser gibt es nicht. Die Ursachen für eine Fehlfunktion sind vielfältig: Zumeist ergibt sie sich durch ein komplexes Zusammenspiel von Gehirn, Psyche und Verdauung. Genannt wird in diesem Zusammenhang die Darm-Hirn-Achse.

Diese Funktionsachse zwischen Verdauungstrakt und Gehirn ist bei Reizdarm sehr aktiv. Stress und andere psychosomatische Faktoren begünstigen Veränderungen unseres Mikrobioms und umgekehrt. Die Forschung geht davon aus, dass der Darm einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Bereits erwiesen ist, dass 80% unserer Immunzellen im menschlichen Darm vorzufinden sind. Ausgestattet ist der Darm weiters mit etwa 100 Millionen Nervenzellen, die die Kommunikation der sogenannten Darm-Hirn-Achse steuern. Lange unterschätzt, weiß man mittlerweile, dass diese Darm-Hirn-Achse die Verarbeitung von Stress steuert.

Nehmen schädliche Bakterien im Darm Überhand, sei es durch Stress, falsche Ernährung oder sonstige äußere Einflüsse, kommt es zu einer Dysbalance und im Zuge dessen zu einer Entzündung des Darms. Problematisch dabei ist, dass sich die oft verringerte Diversität an Darmbakterien in unserem Mikrobiom manifestiert und aufrecht bleibt. Der Darm ist aus dem Gleichgewicht. Auch Antibiotikatherapien zerstören nicht nur die krankmachenden, schlechten Keime, sondern auch die „guten“, die für unseren Körper und insbesondere unseren Darm wichtig sind. Die typischen Veränderungen im Darm von Betroffenen zeigen einmal mehr, dass der Darm mit seiner Besiedlung ein höchst sensibles Ökosystem ist.

Reizdarm Behandlung

FAZIT

Die Therapie ist für jeden Patienten unterschiedlich und sollte auf die jeweiligen Hintergründe, Bedürfnisse und Symptome zugeschnitten sein. Als wesentlich hinsichtlich der Symptomverbesserung hat sich eine Änderung des Lebensstils erwiesen: Beim Thema „Ernährung“ geht es sowohl um gesundes Essen (frisch zubereitet, aus der Region, ohne Geschmacksverstärker und sonstige Zusätze) als auch um regelmäßige Essenszeiten, die für den Darm sehr wichtig sind. Bewegung ist ein weiterer wichtiger Faktor, denn sie hat einen äußerst positiven Einfluss auf die Darmtätigkeit und auf die generelle Symptomatik des Reizdarm-Syndroms.

Dazu kommt meist eine medikamentöse Behandlung der Symptome, die sich von Patient zu Patient (je nach Beschwerdebild und Symptomen) unterschiedlich gestaltet. Treten vermehrt Blähungen auf, werden Antibläh-Mittel verordnet, bei Durchfall, Mittel zur Verfestigung des Stuhls und so weiter. Probiotika kommen ebenfalls bereits zur Anwendung und zeigen in Studien sehr gute Ergebnisse. Wichtig ist auch hier wieder auf eine gute Qualität zu achten. Viel hilft nicht immer viel. Wichtig ist eine sinnvolle Zusammensetzung der unterschiedlichen Bakterienstämme, die nur im richtigen Zusammenspiel ihre Wirkung entfalten können. 

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