OPC Traubenkernextrakt – Wissenswertes und Eigenschaften

Oligomere Proanthocyanidine, OPCs, werden für ihre positiven Eigenschaften auf den Organismus geschätzt und als wertvoller Nährstoff aus Pflanzen gesehen. Doch was versteckt sich hinter der Abkürzung, die vor allem mit Traubenkernen in Verbindung gebracht wird? Wir haben die wichtigsten Informationen für Dich zusammengefasst.

OPC Traubenkernextrakt aus Weintraubenkernen 

OPC Was ist das?

Als OPCs wird eine Gruppe sogenannter sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe bezeichnet, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind, ihr jedoch vielfältige Eigenschaften verleihen. Sie sind chemisch der Gruppe der Flavone zugeordnet, die zu den Polyphenolen zählen. In Pflanzen sorgen sie je nach Art für das Farbspektrum, aber auch als Fraßschutz oder vergleichbare Abwehrsubstanzen.

OPC  Eigenschaften von oligomeren Proanthocyanidinen

Die Eigenschaften von OPCs sind vielfältig. Einige haben antivirale, antibakterielle oder antifugale Eigenschaften. Sie sind vorrangig in Kerngehäusen und Schalen von Pflanzen und Früchten enthalten, wo sie Einfluss auf die Fortpflanzung, aber auch auf die Abwehr gegenüber Schädlingen und Schadorganismen nehmen. Auch vor Klimaeinflüssen wie UV-Strahlung und extremer Witterung werden Pflanzen durch OPCs geschützt.

Die besonderen Eigenschaften machen die OPCs über die Ernährung auch für den menschlichen Organismus äußerst wertvoll. Als antioxidativ wirkende Pflanzenstoffe unterstützen sie vielfältige Stoffwechselprozesse und fördern die normale Immunabwehr. Zudem wirken sie sich förderlich auf die normale Gesundheit von Haut, Haaren und Augen aus.

OPC  In welchen Lebensmitteln ist es enthalten?

Die sekundären Pflanzenstoffe der OPCs werden oft vor allem mit Traubenkernen und dem hochwertigen Traubenkernöl in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund ist bei OPC-Produkten häufig von Traubenkernextrakt die Rede. Doch auch die Haut von Trauben, Traubenprodukte wie Traubensaft und Rotwein, Äpfel, Beerenobst wie Heidelbeeren, Erdbeeren und Preiselbeeren, Hagebutten und Granatäpfel enthalten gute Mengen an OPC. Ebenfalls enthalten sind OPCs in Erdnüssen, Zimt und Kokosnüssen.

Welche Unterstützung bieten OPCs dem Körper?

OPCs wirken antioxidativ, förderlich für den Zellstoffwechsel und somit auch für die Wundheilung und die Zellregeneration. Sie schützen die Zellen, machen sie widerstandsfähiger gegen diverse Einflüsse und bieten somit eine gute Hilfestellung, um den Alterungsprozess von Gewebefasern und Hautzellen zu unterstützen.

OPC als Antioxidans

Die Vitamine C und E gelten für den Organismus als wertvolle Antioxidantien, die den Körper bei der Abwehr von freien Radikalen unterstützen. Die antioxidative Leistung von OPC gilt jedoch als bis zu 20x höher. Es unterstützt die Regeneration von instabilem Kollagen, wodurch sich die Gewebestruktur elastisch hält und festigt. Hierdurch werden auch die anderen Zellen widerstandsfähiger gegen Einflüsse, wie UV-Bestrahlung und freie Radikale.

OPC fördert die Enzymaktivität der Haut, wodurch natürliche Alterungsprozesse verlangsamt werden. Ebenfalls profitieren die Blutgefäße von den Eigenschaften des Traubenkernextraktes im Organismus, da die stabilisierten Faserproteine auch die Blutgefäßwände stärken. Somit schützen OPCs indirekt den Blutkreislauf und das Herz vor Schäden im Körper durch freie Radikale.

OPC Anti-Aging

OPC als natürliches Anti-Aging-Mittel

Durch die hohe Enzymaktivität, die das OPC anregt, wird der Körper dazu animiert, Zellen und Blutgefäße zu regenerieren und das Bindegewebe mit beschädigten Kollagenfasern zu reparieren. Dies wirkt sich nicht nur verlangsamend auf die Alterungsprozesse der Haut aus, sondern auch auf die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit im Bindegewebe zu speichern. In der Folge reduziert sich die Faltenbildung und die jugendliche Ausstrahlung der Haut wird unterstützt. Zudem zeigt OPC eine förderliche Wirkung auf die Zellerneuerung und die Wundheilung.

OPC bei Allergien

Bei Allergien sorgen Reize mit für die Ausschüttung von Histaminen und mitunter für Entzündungen. OPCs hemmen die auslösenden Enzyme, welche die Entzündungen fördern, wodurch auch die Histaminausschüttung beeinflusst wird. Somit kann ein guter Gehalt an OPCs im Körper allergische Reaktionen reduzieren und selbst entzündliche Erkrankungen der Haut, wie beispielsweise Neurodermitis durch die antientzündlichen Eigenschaften verbessern. Da OPCs auch antioxidativ Einfluss auf die Hautgesundheit nehmen, kann bei Neurodermitis häufig eine langfristige, aber signifikante Linderung erzielt werden.

OPC für schönes und volles Haar

Der positive Einfluss der OPCs auf die Zellgesundheit zeigt sich nicht nur im Bereich der Haut, sondern nimmt auch Bezug auf das gesunde Haar. OPCs regen Haare in der Anagenphase an, die als Wachstumsphase den aktiven Part im Lebenszyklus von Haarwachstumszellen (Follikeln) einnimmt. So wird den sekundären Pflanzenstoffen die Eigenschaft nachgesagt, das Haar üppiger, strapazierfähiger und geschmeidiger wachsen zu lassen.

OPC für gesunde Augen

Auch gesunde Augen können mit zunehmendem Alter an Leistungskraft einbüßen, wodurch sich die Sehfähigkeit reduziert. OPCs unterstützen die normale Funktion der Makula, die durch die Unterstützung der OPCs für Kollagenfasern profitiert. So kann die ausreichende Aufnahme von OPCs über die Nahrung dazu beitragen, dass Netzhautzellen der Makula im Auge länger erhalten bleiben und ein altersbedingtes Nachlassen der Sehfähigkeit herausgezögert wird.

Fazit

OPC – der Allrounder? Ein bisschen kann man das schon sagen. OPC kann viele verschiedene Bereiche des Körpers positiv beeinflussen. Gemeinsam mit einer vitaminreichen Nahrung eingenommen kann sich der Effekt verstärken. Probiers einfach aus!

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